Schatzsuche und Bergung

Talente und Selbstheilung

„Lern erstmal was Vernünftiges!“. Zu unser aller Freunde haben sich diverse Musiker, Maler, Designer, Schauspieler davon nicht abhalten lassen, ihren Weg zu gehen. Vor Jahren mag der Spruch noch berechtigt gewesen sein- inzwischen ist aber so gut wie kein Beruf mehr „sicher“.

Trotzdem kennen wir sie alle: Das beeindruckend künstlerisch begabte Mädel wird Krankenschwester, die naturwissenschaftlich interessierte Schülerin Speditionskauffrau und der leidenschaftliche „Autoschrauber“ muss Maschinenbau studieren. Noch ärger wird es, wenn Talente auf Grund von Äußerlichkeiten unterstellt oder abgesprochen werden- wie z.B. immer noch: Mädchen „können“ keine Naturwissenschaften– oder der Heranwachsende, der mit besten Absichten vor Herausforderungen behütet wurde und schließlich auf jede Art von Anstrengung mit verständnisloser Verweigerung reagiert.

Solche Menschen laufen in ihrem Einsatz fast immer auf Sparflamme, sind deprimiert und unzufrieden und eine ewige Herausforderung für ihre Umgebung- und sich selbst.

Die gute Nachricht: das lässt sich ändern. Je eher, desto besser. So kann aus der 10.Kläßlerin, bei der „Hopfen und Malz verloren“ schien, ein mathematischer Überflieger werden, aus einem unzufriedenen, ewig krank geschriebenen Angestellten ein engagierter Mitarbeiter, der auf einmal mit Ideen und Einsatz überrascht, oder aus dem „geistig behinderten“ Schüler jemand, der ein 1a Abitur und Studium hinlegt. Dass sich eine Suche nach Talenten lohnt, ist noch nachvollziehbar- doch

für den Körper selbst gilt das genauso:

Natürlich wäre es traumhaft, wenn es eine Art Jungbrunnen gäbe- die Suche danach ist ja fast so alt wie die Menschheit selbst- oder Schmerzen, Verdauungsstörungen, Müdigkeit … verschwinden nach Einnahme weniger Pillen wie von Zauberhand. Eigentlich weiß jeder, wie unrealistisch das ist. Verblüffende Erfolge in der Medizin oder Versprechungen der Werbung lassen solche Hoffnungen immer wieder aufkeimen. Leider kommt früher oder später das böse Erwachen – wie wir es momentan bei den „Superkeimen“ erleben.

Die Schulmedizin kann sich gerade bei akuten schweren Erkrankungen und Unfällen auf die Schulter klopfen. Nur… SO oft kommen die nicht vor, dass Erkenntnisse dazu „profitabel“ sein könnten. Außerdem fehlt uns noch zu viel an Wissen, um die gesamten Auswirkungen eines Mittels einschätzen zu können. Wenn man in ein fein abgestimmtes Regelwerk eingreift, beeinflusst das auch eine ganze Reihe anderer Systeme. (Das kennt bestimmt jeder: die Schmerztablette greift zuerst den Magen an.. dann die Nieren, dafür gibt es wieder andere Mittel- die z.B. den Kreislauf beeinträchtigen: also: die nächste Pille…, die auf die Psyche verstörend wirken kann usw..). Zum Glück kann unser Körper solche Eingriffe relativ lange abpuffern- irgendwann aber nicht mehr.

Forschungen sind spannend und wichtig- und bringen viele Erkenntnisse. Ungünstig wird es, wenn sie auf Biegen und Brechen großen Profit einbringen müssen. Und wie soll jemand, der zudem noch überarbeitet und übernächtigt ist, in wenigen (z.T. 2) Minuten eine vernünftige Diagnose stellen können? Kein Wunder, wenn sich unter solchen Umständen nur noch auf Vordergründiges konzentriert wird.

Eine gründliche Anamnese und Untersuchung bringt oft genug Ergebnisse, mit denen zu Anfang niemand gerechnet hätte. Diese bieten eine Grundlage, den Körper zur unterstützen und dessen Ressourcen zu nutzen. Inzwischen gibt es übrigens auch zu  „Selbstheilungskräften“ neue und spannende Forschungen. (dazu später mehr im BLOG)

Mitunter kommt es zu ganz unerwarteten Zusammenhängen: so können Ursachen für verschüttete Talente oder gar „psychische Störungen“ im Körper selbst liegen und umgekehrt.  Suche und „Bergung“ bleiben spannend und vielversprechend:

A.8.2.lets-go.c-300x300