kaffeundzeitung

Der Weg zum „holistic x coaching“

Wenn es etwas schwieriger wird, hilft in den meisten Fällen, ein Problem unter verschiedenen Gesichtspunkten anzuschauen. Das klappt mit einem „crossover“ meiner verschiedenen Ausbildungen meist gut. Manchmal ging es trotz aller Recherchen, Erklärungen und Einsicht aber einfach nicht weiter. Obwohl sie sich dringend eine Änderung wünschten, schienen sich bei manchen Klienten/Patienten unüberwindliche Hindernisse aufzubauen: Sie boykottierten sich wider besseren Wissens selbst oder kamen mit immer wieder kehrenden Krankheiten in die Sprechstunde.

Kindern und Jugendlichen fällt die Änderung (eines „antrainierten“ unerwünschten Verhaltens) noch leichter-  wenn man sich ihnen mit wirklichem Interesse zuwendet. Ab ca.18 Jahre funktioniert das nicht mehr. Eine Schicht aus Geboten, Verboten, Anpassung und vermeintlichen Möglichkeiten lässt niemanden mehr vorbei- auch den Klienten oder Patienten selbst nicht.  Als Neurobiologin weiß ich, dass sich das „Gehirn“ bis ins hohe Alter ändern kann- also auch Verhaltensweisen. Dass „manche es eben nicht anders wollen“, reichte mir nicht. Denn wirklich „glücklich“ wirkte niemand dieser Menschen. Und so suchte ich weiter.

Die Lösung dafür lag schließlich in dem Schritt,  die Neurobiologie -wie einen Wegweiser- an eine zentrale Position zu setzen und gleichzeitig meine Ausbildung und Erfahrung als Pädagogin zu nutzen:

Nicht nur bei unseren Vorlieben und Abneigungen, auch bei unseren Handlungen, dem Gesundheitszustand und dem Ausleben unserer Talente „funkt“ das Unterbewusstsein permanent dazwischen. Eigentlich auf unseren „Vorteil“/ unser Überleben bedacht, irrt es leider auch ab und zu. Wenn es um Nebensächlichkeiten geht, ist das zu verschmerzen, aber es gibt dazwischen hartnäckige Störungen wichtiger Lebensbereiche, die vom Verstand einfach nicht in den Griff zu bekommen sind. Da helfen auch alle möglichen Tricks nicht- oder nur kurzfristig. Oder- das Problem sucht sich ein anderes Ventil.

Anstatt das Unbewusste mit unvorhersehbaren „Nebenwirkungen“ zu „bekämpfen“ (so wie ich es in den verschiedenen Ausbildungen zuvor gelernt hatte), zeigten sich schneller dauerhafte Fortschritte für den Klienten, sobald ich es mit einbezog (wobei der Verstand und das Bewusstsein weiterhin beteiligt bleiben müssen). Einen leichteren Zugang fand ich, wenn ich meine Erfahrungen als Pädagogin bedachte- da das Unterbewusstsein ähnlich „denkt“ und wertet wie ein Kind- und sich aus Unverständnis verweigern kann. Eine einzige „erweiterte Kommunikation“ auf der richtigen Ebene kann schon ganz neue Erkenntnisse bringen. Sie eröffnet neue Wege, die oft sehr überraschend, ganz unterschiedlich und persönlich sind. Damit lassen sich natürlich nicht nur psychische Probleme lösen, sogar körperliche Symptome können sich verbessern oder gar „verschwinden“ .

Das Unterbewusstsein sichtet um ein Vielfaches schneller Erinnerungen, Befindlichkeiten oder Störungen als das Bewusstsein. Es ist alles abgespeichert, was wir je erfahren haben. Die Erfahrung zeigt, dass man darauf vertrauen kann, dort die richtige Lösung zu finden…. wenn man sich denn auf die „Reise“ begeben will.

mehr „über mich“

Werte